permanente Krise?
Montag, Juni 22nd, 2009Print hat keine Krise, denn Krise heißt (more…)
Print hat keine Krise, denn Krise heißt (more…)
Zeitschriften werden eingestellt, die Umfänge reduziert, Honorare gekürzt, Redaktionen verkleinert. Eine Unsicherheit hat sich in den Print-Redaktionen von New York bis Buenos Aires, von Oslo bis Lissabon breitgemacht.
Denn mit Online hat sich etwas merkwürdig Neues entwickelt. Da kommt das Internet, das den guten alten Journalismus so ganz anders definiert. Gut, schnell und glaubwürdig wollte dieser traditionelle Journalismus sein. Das Internet ist mittlerweile auch gut, meist glaubwürdig und zudem schneller.
Doch das Internet vollzieht einen ganz anderen Quantensprung: Es (more…)
Wenn man nicht der Beste sein kann, dann muss man (more…)
Auf dem Kongress des Weltverlegerverbandes FIPP dominierte ein Thema: die Wirtschafts- und Medienkrise. Kein Verleger, der nicht klagte, kein Land, das nicht vom Abschwung betroffen wäre.
Ganz arg hat es die sich entwickelnden Medienstandorte in Osteuropa erwischt. Hier wird in diesen Monaten eine Zeitschrift nach der anderen eingestellt. Die Anzeigenkunden bleiben weg.
Gleich zu Anfang las der Franzose Maurice Lévy, Chef des Anzeigenvermarkters Publicis Groupe, den 800 in London versammelten Zeitschriftenverlegern - charmant, aber deutlich - die Levitten. Don’t expect recovery! Die Medienkrise sei (more…)
In Zeitungen und Zeitschriften findet man heute weniger Anzeigen als noch vor Monaten. Ursache hierfür ist - wie bei so vielem in diesen Tagen - die Wirtschaftskrise. Die Unternehmen der Automobilindustrie, der Finanzdienstleistungen und der Konsumgüterindustrie fahren ihre Spendings merkbar herunter. Warum leiden gerade Printobjekte so stark unter diesen Etatkürzungen?
Im Medien-Mix kommt jeder Gattung eine spezielle Aufgabe zu. Anzeigen in Zeitschriften beispielsweise dienen insbesondere (more…)
Wir Zeitschriftenverleger tun uns mit dem Internet schwer. Warum bloß?
Vielleicht ist es so, dass wir Online noch zu sehr von Print herdenken, dass wir zu sehr gefangen sind in unserem alten Geschäftsmodell. Dabei braucht man nur zu den digital Erfolgreichen schauen. Schauen und abschauen.
Google ist die Firma, die das Netz am besten kapiert hat. Google arbeitet als der avantgardistische Tüftler des Mediums “Online”. Manche meinen gar (more…)
Mitte der 80er Jahre erhielt ich vom stern das Angebot, ein Auslandsbüro in Madrid aufzubauen und es dann später zu übernehmen. Aus Etatgründen wurde dann aus dem Vorhaben der Hamburger Wochenillustrierten nichts, und in der Rückschau war dies wohl auch ganz gut so.
Denn kein journalistischer Akteur steht heute auf so verlorenem Posten wie der Auslandskorrespondent, kein Genre hat so viel an Ansehen und Einfluß verloren wie die Auslandsberichterstattung. Die Wirtschaftskrise dieser Tage hat diesen Niedergang verschärft. Doch die Probleme konnte (more…)
Die Verlage stehen mächtig unter Druck. Die Auflagen von Zeitungen und Zeitschriften bröckeln, die Anzeigenerlöse fallen kräftig. Die Manager reagieren, wie man in solchen Situationen zu reagieren pflegt. Der Schalter wird umgelegt von Wachstum auf Ergebnissicherung. Nun werden Verlage mittels einer rigiden Kostendisziplin geführt.
Das ist sicherlich (more…)
Was macht eine gute Zeitung oder eine gute Zeitschrift aus? Es reichen eigentlich drei Dinge: eine saubere Positionierung, handwerkliche Qualität und (more…)
Für die Medienbranche fallen eine Konjunkturkrise und eine Strukturkrise zusammen. Strukturell geht, da beißt die Maus keinen Faden ab, der Printkonsum zurück. Tageszeitungen verlieren Abonnenten, die Lesedauer sinkt, die Stückzahlen fallen.
Dies ist ein bedauerlicher Umstand, dessen sozio-kulturelle Auswirkung noch gar nicht abzusehen ist. Denn das Zeitungs-Abo war stets (more…)