Online oder Print?
Sonntag, Dezember 27th, 2009Sind wir mit Zeitungen und Zeitschriften (more…)
Sind wir mit Zeitungen und Zeitschriften (more…)
Zeitungen und Zeitschriften werden dünner. Die Anzeigenkunden buchen weniger. Die Leser bleiben aus. Die Verlage müssen sparen (more…)
Die Studentenbewegung von 1968 und die Zeitungen des Axel-Springer-Verlages waren sich in jenen turbulenten Tagen des Protestes sicherlich nicht in Sympathie oder Zuneigung zugetan.
Auf Studentenseite mit ihrer Leitfigur Rudi Dutschke lautete die Parole Enteignet Springer! und auf Seiten des konservativen Verlagshauses schlug so manche Schlagzeile kräftig gegen die aufmüpfigen jungen Leute.
Ein wenig pikant scheint, dass sich seit einiger Zeit die Zentrale des Axel-Springer-Verlages in Berlin nun an der Rudi-Dutschke-Strasse befindet.
Denn seit im April 2008 ein Teil der Kreuzberger Kochstrasse in Rudi-Dutschke-Strasse umbenannt wurde, läuft eben diese Rudi-Dutschke-Strasse direkt an dem Hochhaus vorbei, in dem BILD und andere Springer-Zeitungen ihre Redaktionsbüros haben.
Doch bleibt der (more…)
Köln, den 28. Mai 1991
Als Meiré und Meiré noch nicht die großen Stars der Design-Szene in Deutschland waren, sondern hoffnungsvolle Newcomer, saßen ein paar junge Burschen draußen im Westen von Köln.
Im fast schon ländlichen Stadtteil Königsdorf bei Frechen, umgeben von einem üppigen Forst. Wilde Ideen wurden hier Im Klosterhof ausgeheckt, in einem weitläufigen Anwesen, das im achten Jahrhundert von Benediktinern erbaut wurde.
Doch zog durch das alte Gemäuer solch frischer Geist, der schon damals Großes erahnen ließ. Die Optik der frühen Jahre von Meiré und Meiré war reduziert und knallig zugleich, modern und doch irgendwie klassisch.
Eigentlich gibt es zwei Meirés. Da ist (more…)
It is inefficent to cut down trees and have trucks belching pollution and delivering newspapers. Why does it have to be this way? Why can’t we have (more…)
Journalisten: Leute, die ein Leben lang darüber nachdenken, (more…)
Seit es das neue Handelsblatt gibt, sieht die (more…)
Vorige Woche unterwegs in den USA mit einer Gruppe deutscher Zeitschriftenverleger, organisiert vom Verlegerverband VDZ. Ganze 19 Verlage, Unternehmen und Institutionen in New York und San Francisco besucht, mit vielen Entrepreneurs, Managern und Journalisten gesprochen. Was ist die Quintessenz dieser Tour?
Fünfzehn knackige Trends als Zustandsbeschreibung. Ich werte nicht, ich sage nicht, ob ich dies gut finde oder schlecht, ich sage nur, dass es so ist. Hier in aller Kürze die Erkenntnisse einer Woche unbezahlbarer Erfahrung und Inspiration.
1. Die besten und wichtigen Internet-Erfolge (more…)

Wenn man die sechs Stunden von der amerikanischen Ostküste zu Amerikas Westküste fliegt, so reist man - so scheint es - von einem Land ins andere, von einer Welt in eine ganz andere.
Während New York das Selbstmitleid, die Larmoyanz und das Nebelstochern kultiviert, herrscht in San Francisco ein intellektueller Pioniergeist, eine Aufbruchstimmung, dieses typisch hemdsärmelige Let’s do it!, das die USA so sympathisch macht.
Fällt das doch aufs Alte und auf Europa zugeneigte New York bisweilen in unreflektierte Hektik, so zeigt sich an der Westküste eine offene, der Zukunft zugewandte Kultur und auch dieser alte, sonnige Erfindergeist wird wieder wach.
An der Westküste sitzen die coolen Firmen wie (more…)
Die Medienkrise hat in New York brutaler zugeschlagen als in Europa. Ich habe die sonst so stolze Medienwelt an der Ostküste noch nie so verzagt und so deprimiert erlebt wie in diesen Tagen.
Doch die Krise ist nicht vom Himmel gefallen. Man fasst sich an den Kopf, wie hochbezahlte Manager so töricht ihr Geschäft verrichten durften.
BusinessWeek mit 900.000 verkauften Heften schreibt rote Zahlen. Den Konkurrenten Forbes und Fortune geht es auch nicht eben besser.
Das 68 Jahre alte Hochglanz-Magazin Gourmet von Condé Nast wird von heute auf morgen eingestellt - bei 980.000 Abonnenten. Wie - Herrschaftszeiten - kann es kommen, dass solche Zeitschriften kein profitables Geschäft darstellen?
Viele amerikanische Verlage verschenkten ihre Monatsmagazine für 10 Dollar im Jahr und lebten jahrelang von satten Anzeigenerlösen. Bei Condé Nast, das von der Krise besonders arg gebeutelt wurde, werden nur 3 Prozent Vertriebserlöse verbucht.
Bei Newsweek plumpsten die Umsätze um 35 bis 40 Prozent. Wir befinden uns in einer ganz schrecklichen Krise wird gejammert, und es regiert eine Heulsusigkeit als wären wir in Deutschland.
Der Journalismus hat innerhalb weniger Monate einen harschen Bedeutungsverlust erlitten. Früher (more…)