Archive for the ‘Wirtschaft’ Category

Fotokiste: Michael Kerkloh

Freitag, März 12th, 2010

Michael Kerkloh Manager des Fluhafen München München Airport Geschäftsführer der beste Airport in Deutschland.jpg

Von meinen ehemaligen Studien- oder Arbeitskollegen ist Michael Kerkloh derjenige, der es beruflich am weitesten gebracht hat.

Hauptgeschäftsführer des Münchner Flughafens. Chef des zweitgrößten Airports Deutschlands, in Europa die Nummer 7. Gut 35 Millionen Passagiere pro Jahr. Das nenne ich eine Erfolgsstory.

Dabei war das Erdinger Moos bei den Münchnern zunächst umstritten. Als ich das erste Mal den neuen Flughafen anflog, sah ich, dass erboste Bauern mit ihren Treckern ein riesiges NO in die angrenzenden Getreidefelder eingeschnitten hatten.

Doch die Proteste stellten sich als (more…)

Selbstmanagement

Donnerstag, März 11th, 2010

First manage yourself (more…)

Das 1-Prozent-Land

Freitag, Februar 26th, 2010

Eine Nachricht lässt in diesen Tagen aufhorchen: Das Brüsseler Forschungsinstitut  CEPS hat ausgerechnet, dass in 20 Jahren Polen in der Wirtschaftsleistung pro Kopf, und damit im Wohlstand, Deutschland überholt haben wird. Das Deutschland von heute sei satt, träge und behäbig geworden.

Nun wundert man sich, dass eine solch alarmierende Meldung hierzulande nicht diskutiert wird. Man mag dies als mentales Indiz abtun für ein Land, in dem leidenschaftlich gestritten wird, wie Wohlstand verteilt werden soll, nicht aber darüber, wie Wohlstand erschaffen werden kann.

Kaum ein Land, das so wenig wirtschaftliche Dynamik zeigt wie Deutschland. Mit etwas Glück wird das Bruttosozialprodukt in naher Zukunft um vielleicht (more…)

USP

Dienstag, Februar 23rd, 2010

Das unverwechselbare Profil eines jeden Medienunternehmens muss sich in einen Satz fassen lassen, der als eine Art Leitmotiv über allem steht.

Weil wir alle eine sind, könnte wie beim Frauenmagazin freundin ein solches Motto heißen. Unser Verlag ist Spezialist für Handwerker oder Wissen für die Grundschule. Worin liegt genau mein Angebot, was unterscheidet mich von der Konkurrenz? Solche Fragen bedürfen hier einer Antwort.

Die Amerikaner haben das Erfolgsprinzip „Unverwechselbarkeit“ schon lange erkannt und dafür (more…)

Dick & Doof

Montag, Februar 15th, 2010

Die gelungenste Paarung der Filmgeschichte bleibt für mich Stan Laurel und Oliver Hardy. Das Klamauk-Duo Dick & Doof, Clever & Dürr, Listig & Tolpatschig.

Das waren zwei Typen, die sich einprägten, markante Temperamente, denen man auch nach Jahrzehnten mit Freunde zusieht. Stan & Olli, keine wohlgeformte Allerweltskerle, sondern Knautschgesichter, die Geschichten erzählen. Originalität als Erfolgsformel.

Heute bleibt Originalität weitgehend unerwünscht. In der (more…)

Club Med

Montag, Februar 8th, 2010

Es geht nicht mehr so weiter wie früher! Leben auf Pump. Wenig arbeiten, früh in Rente. Viele soziale Wohltaten, aber woher das Geld dafür nehmen? Das gilt für Personen, aber in diesen Tagen noch mehr für Staaten.

Bei den Südländern knirscht es schon gewaltig. Griechenland, Spanien, Portugal geraten in einen fatalen Abwärtstrudel aus wachsender Staatsverschuldung und steigenden Zinsen. Wenn die Zinslast überhand nimmt, gerät (more…)

Gentle

Donnerstag, Februar 4th, 2010

We are Ladies and Gentlemen, serving (more…)

Die Banken stehen hinter uns!

Mittwoch, Februar 3rd, 2010

Wer in der Vergangenheit seine Expansion auf Kredit finanziert hat, der schaut nun dumm drein. Wer Wachstum um jeden Preis und dann noch auf Pump wollte, der handelte fahrlässig.

Man ernähre sich lieber redlich auf seiner angestammten Scholle, als mit leerem Beutel die Welt erobern zu wollen. Die Banken langen nach Basel II und geplatzten Krediten kräftig zu. Seit Ausbruch der Weltwirtschaftskrise, die als Bankenkrise im Oktober 2008 begann, wird die Kreditvergabe sehr viel restriktiver gehandhabt.

Die Banken arbeiten schon seit langem an standardisierten Ratings ihrer Geschäftskunden. Und neben der Abfrage der üblichen betriebswirtschaftlichen Kennzahlen können dann solch scheinbar harmlose Fragen gestellt werden wie (more…)

Gefühl statt Produkt

Donnerstag, Januar 14th, 2010

Der Mensch kauft nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Bauch. Der Konsument dürstet nach Emotion, die sein Alltag oft nicht bietet.

In diese Emotionslücke springen Konsumanbieter und Werbung. Überall, wo für austauschbare Produkte wie Autos, Uhren oder Versicherungen geworben wird, läuft diese emotionale Kiste ab.

Zurecht, denn Kaufentscheidungen fallen heute immer emotional, fast nie rational, wie uns manche Betriebswirte weismachen wollen. Ein Kunde kauft keine Versicherung, er kauft (more…)

Fotokiste: Gottfried Heller

Mittwoch, Januar 6th, 2010

Gottfried Heller der Börsenexperte aus München ein Freund von André Kostolany Aktien heller.jpg

München, den 23. März 1995

Gottfried Heller wird oft als Börsenguru bezeichnet. Dabei hat er so wenig von einem Guru. Er ist ein belesener Mensch, er denkt nach über die Zeitläufte, er mag Wilhelm Busch, er ist einnehmend und herzlich, also eher das Gegenteil eines poltrigen Wall Street Boys.

Wir haben 1992 bei ECON ein sehr schönes Buch zusammen gemacht. Die Wohlstandsrevolution - Erfolgsstrategien für Unternehmer und Anleger in den 90er Jahren. Eine fast 400 Seiten starke und sehr bullishe Zustandsbeschreibung des Kosmos der Wertpapiere.

Gottfried Heller sieht die großen Linien. Weltwirtschaft, USA, Asien, Europa, Deutschland. Hier liegt sein Fokus, nicht so sehr auf der einzelnen Aktie. Er schaut sich die Wirtschaft (more…)