Traumtänzer
Montag, November 16th, 2009Die SPD ist die Partei der Zukunft - und (more…)
Die SPD ist die Partei der Zukunft - und (more…)
Die Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Mauerfalls in Berlin haben nochmals das Bewusstsein dafür geschärft, welch wunderbares Gut wir in Deutschland genießen, aber doch zu wenig wertschätzen. Die Freiheit.
Würde man unter Deutschen die Umfrage tätigen, welches ideelle Gut man an erste Stelle setzen würde, ich bin nicht sicher, ob Freiheit siegen würde.
Nach sechzig Jahren sozialdemokratischem Wohlfahrtstaat würde wahrscheinlich Gerechtigkeit gewinnen, vielleicht auch Sicherheit, mag sein, das materielle Gut Wohlstand.
Die Freiheit scheint den meisten von uns so selbstverständlich, dass ihnen nicht bewusst ist, wie stark sie als Grundlage aller Errungenschaften steht. Nur wirtschaftliche Freiheit erzeugt (more…)
Die FDP analysiert es treffend: Eine zu hohe Steuer wirkt demotivatorisch, anti-investorisch, konjunkturabwürgend und vernichtet Arbeitsplätze. Hoffentlich hat die neue Regierung - trotz der Sozialdemokraten in der Union - die ökonomischen Kausalitäten gut im Blick.
Eine vernünftige Steuerpolitik gilt als das beste Lebenselexier für eine gesunde Wirtschaft. Es mag für manche merkwürdig klingen, ist aber wahr: Je höher die Steuersätze, desto weniger wird der Staat einnehmen.
Weil sich Konsumenten verweigern, Arbeiter schwarz arbeiten, Unternehmer nichts mehr unternehmen und das Geld in die Schweiz abwandert. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Je niedriger die Steuersätze, desto höher das Steueraufkommen.
Denn niedrige Steuern bedeuten mehr (more…)
Wer zum ersten Mal den Boden der Vereinigten Staaten von Amerika betritt, der wird schnell mit der ruppigen Wirklichkeit konfrontiert.
Die Einreise in die USA gestaltet sich bisweilen, nun ja, etwas zäh. Man könnte auch sagen, dass man an der Grenze zunächst wie ein gewissenloser Schwerverbrecher oder wie ein potentieller Sozialschmarotzer gesehen wird.
Besonders wenn man am John F. Kennedy-Airport den ersten Schritt in New York macht, zeigen sich Zollinspektion und Einreisebehörde als überaus rigide.
Doch man muss wissen warum. Die Vereinigten Staaten kennen kein Meldewesen, es gibt keine Personalausweise und einen Pass braucht nur der, der ins Ausland will.
Kurz, wer einmal drin ist in den United States of America, der ist drin. Im Innern wird nicht mehr arg kontrolliert.
Aus diesem Grund verlagert sich der Kontrolldruck auf die Landesgrenzen. Zwischen Mexiko und Kalifornien steht eine hohe hässliche Mauer, auf JFK ein resoluter Einreisebeamter.
Vor Jahren empfing mich ein solcher Grenzer schon von weitem mit dem Gruß (more…)
Unser Steuersystem handelt ziemlich dämlich. Bei der Schaffung von Werten, also bei der Einkommensteuer beispielsweise, wird kräftig zugelangt.
Je mehr man arbeitet, je mehr man verdient, desto mehr wird einem genommen. Der fleißigste Euro, der Euro der Überstunde und der Euro des Ehrgeizes, wird also am stärksten besteuert. Bescheuert!
Eigentlich müsste es doch eher (more…)
Ein lesenswerter und entlarvender Artikel in der FAZ über sozialistische Witze und Witze in der DDR. Kostprobe:
Anfrage an Radio Eriwan: Kann Paris sozialistisch werden? Antwort: (more…)
Im letzten Wahlkampf war viel von dem kleinen Mann die Rede. Ja, manchmal gewann man den Eindruck, insbesondere wenn man linken Politikern zuhörte, Deutschland bestünde überwiegend aus dem kleinen Mann. Gar eine ganze Partei hat sich auf ihn ausgerichtet, denn die SPD ist die Partei des kleinen Mannes.
Dieser kleine Mann ist ein Phänomen. Sprachlich, auf jeden Fall. Denn es gibt nur einen davon (more…)
Nun sitzen Schwarz und Gelb im Berliner Kanzleramt und feilschen, ob die Steuern nun gesenkt oder nicht doch erhöht werden sollen. Welch eine Frage!
So mancher Zeitgenosse - und insbesondere ökonomisch nicht gebildete Politiker - glaubt, mit der Steuer funktioniere es so ähnlich wie mit der Verdauung: Je mehr ich oben reinstopfe, desto mehr komme unten auch raus. Je höher ich die Steuersätze schraube, desto mehr Steueraufkommen erhalte ich. Klingt irgendwie logisch, ist aber volkswirtschaftlich barer Unsinn.
Die Steuer - als eine Art Preis für die Teilnahme am Gemeinwesen Deutschland - unterliegt zum Teil auch (more…)
Ost-Berlin, den 18. Juni 1982
Theater am Schiffbauerdamm in Ost-Berlin. Das Berliner Ensemble. Das Haus von Bertolt Brecht.
Lange vor der Wende. Noch zu Zeiten der DDR, die sich damals für das bessere Deutschland hielt. Der Hauch der Literaturgeschichte weht durch den klassizistischen Bau und erzeugt Gänsehaut.
Doch heute Abend wird nicht Bert Brechts episches Theater gegeben, sondern Dario Fo: Bezahlt wird nicht! Für 2,05 Ost-Markt. Das Theater kommt adrett renoviert daher und strahlt im Glanze.
Dario Fo, das ist eine italienischer Theater-Anarchist, kein Mann für zarte Zwischentöne, sondern für’s Grobe. Eigentlich keine große Bühne, vielmehr Straßentheater und Agitationsklamauk, eine Art sozialistische Commedia dell’arte. Meist ist es albern, manchmal lustig und überraschenderweise gab es dafür 1997 den Literatur-Nobelpreis.
Bezahlt wird nicht! handelt von der Auseinandersetzung (more…)
Country first!, ein fabelhafter Wahlkampf-Slogan, der vor einigen Monaten in den USA die Menschen begeisterte. Zuerst das Land!, und dann erst die Interessen einer Partei oder die Interessen einzelner Gruppen.
Nach diesem seltsamen deutschen Wahlkampf müsste man meinen, dieses Land im Jahre 2009 bestünde nur aus zwei Menschenarten. Da ist zum einen (more…)