Wer zum ersten Mal den Boden der Vereinigten Staaten von Amerika betritt, der wird schnell mit der ruppigen Wirklichkeit konfrontiert.
Die Einreise in die USA gestaltet sich bisweilen, nun ja, etwas zäh. Man könnte auch sagen, dass man an der Grenze zunächst wie ein gewissenloser Schwerverbrecher oder wie ein potentieller Sozialschmarotzer gesehen wird.
Besonders wenn man am John F. Kennedy-Airport den ersten Schritt in New York macht, zeigen sich Zollinspektion und Einreisebehörde als überaus rigide.
Doch man muss wissen warum. Die Vereinigten Staaten kennen kein Meldewesen, es gibt keine Personalausweise und einen Pass braucht nur der, der ins Ausland will.
Kurz, wer einmal drin ist in den United States of America, der ist drin. Im Innern wird nicht mehr arg kontrolliert.
Aus diesem Grund verlagert sich der Kontrolldruck auf die Landesgrenzen. Zwischen Mexiko und Kalifornien steht eine hohe hässliche Mauer, auf JFK ein resoluter Einreisebeamter.
Vor Jahren empfing mich ein solcher Grenzer schon von weitem mit dem Gruß (more…)