Rüttgers, Beust & Co.
Sonntag, Juli 18th, 2010Ohne Kompass (more…)
Ohne Kompass (more…)
Einige Male habe ich diesen hochgewachsenen und bulligen Musiker auf der Bühne gesehen, in London, in Lima oder in Den Haag, und ihn auch hinter der Bühne getroffen: den cubanischen Pianisten Dionisio de Jesús Valdés, den alle Welt Chucho nennt.
Der Mann, ich hänge mich mal weit aus dem Fenster, ist Amerikas bester Jazz-Pianist. Ja, noch vor Dave Brubeck, Keith Jarrett oder Herbie Hancock.
Diesen Pianisten zeichnet ein überaus kraftvoller und dynamischer Anschlag aus. Gleichwohl hat sein Spiel etwas sehr poetisches und Chucho liebt die emotionale Phrasierung. Da vermag jemand die musikalischen Romantizismen in allen Nuancen auszudrücken. In der langsamen und leisen Rumba, aber auch in up-tempi mit krachendem Spiel, immer begleitet mit akzentuierten Latino-Rhythmen der linken Hand.
Das Talent ist (more…)
Seelsorger. Ein schönes deutsches Wort. Seelsorgen.
Da kümmert sich jemand um (more…)
Fifth Avenue in Manhattan. Die vornehme Nummer 730. Playboy Enterprises. Eine tolle Adresse für ein Häschen.
In diesen Tagen in der Zeitung: Der 84-jährige Hugh Hefner will den erschlaffenden Playboy zurück kaufen.
Jenes Magazin, das er 1953 am Küchentisch in Chicago gegründet hat. Und das er - nun zum blühenden Konzern ausgebaut - für viel Geld 1973 an die Börse gebracht hat.
Ist der Rückkauf der Schlappohren-Postille nun eine gute Idee? (more…)
Wenn wir hier nicht gewinnen, dann (more…)
Mein größtes Problem mit der Jugend von heute: (more…)
Welche Zeit seines Lebens er nie bereut habe, ist Ernest Hemingway einmal gefragt worden. Venedig, antwortete er nach kurzem Zögern. Venedig im Winter, ohne Touristen. Dieser Stadt galt seine große Sehnsucht.
Sie liegt nicht nur am Meer, das er über alles liebt. Wie selbstverständlich ist sie ein Teil dieses Meeres und alles, was in dieser Stadt geschieht, ist ohne das Meer nicht zu denken.
In der Tat ist Venedig am schönsten in den grauen Tagen nach dem Karnevalsrummel, wenn sie im späten Februar leise und still zwischen den Wasserkanälen liegt und die klirrende Kälte so langsam dem Frühling weichen möchte.
Am besten nähert man sich dieser Stadt vom Wasser her. Nicht über die staubige Landstrasse von Mestre und auch nicht von der dunklen Piazza Roma her. Am schönsten erobert man das Herz Venedigs, wenn man mit dem Vaporetto in die Lagune einfährt und im Osten der Piazza San Marco anlegt. Dann kann es passieren, dass (more…)
Maulwurf. Ein schönes deutsches Wort. Der putzige Wühler im Garten, der Maulwurfhügel wirft.
Ein Tier, ja, manchmal (more…)
Wenn Du ein Team mit zwei (more…)

Poona/Indien, im Januar 1982
Die kritischen Punkte kriegt man schnell zu Ohren: Die Hauspreise steigen, die Güter werden knapp und die Sitten verludern. Beliebt scheint der Bhagwan, von ihm ist die Rede, bei seinen indischen Landsleuten nicht gerade zu sein.
In Poona fährt mich ein Fahrer mit seiner Rikscha die drei Kilometer hinaus in die feine Villengegend um den Koregaon Park, wo ich dem berühmten Ashram des so Gescholtenen einen Besuch abstatten möchte.
Shree Rajneesh Ashram. Dessen Mission nehmen die Inder nicht für voll. Sondern sehen sie eher als eine Art (more…)