NRW
Montag, Mai 17th, 2010Man darf die Mehrheit nicht mit der (more…)
Freches Auftreten (more…)
Im Juli 1948 findet der damals 25-jährige mexikanische Reporter Luis Spota den scheuen und mysteriösen Autor B. Traven in Acapulco, wo dieser sich versteckt hält.
Spota ist ein junger investigativer Reporter aus der Hauptstadt Mexico City. Finde heraus, wer Traven ist, hatte ihm sein Chefredakteur als Auftrag mit auf den Weg gegeben.
Spota hat nach Beendigung der Dreharbeiten zu Der Schatz der Sierra Madre die Spur von Hal Croves, angeblich Travens Sekretär, verfolgt. Diese Spur von Croves führt nach Acapulco an den Pazifik, wo Croves unter dem Namen Berick Torsvan als Besitzer eines kleinen Restaurants lebt.
Den entscheidenden Tipp und die Adresse bekommt Spota von der Banco de México zugesteckt. Als ein (more…)
Hollywood-Schaukel. Ein schönes Wort, das sich heute freilich arg gestrig liest. Es strahlt diesen herben Charme der 50er Jahre aus und klingt nach Wiederaufbau, nach Wirtschaftswunder und auch nach Adenauer-Mief.
Das Wort zeugt allerdings auch vom (more…)
Wenn man sich NRW und dort die Perspektive rot-rot-grün anschaut, dann wird einem mal wieder klar, welche Fehler eine antiquierte Politik machen kann. Das krampfhafte Festhalten an alten Industrien - Kohle, Bergbau - beispielsweise.
Diese Subventionierung der Vergangenheit verlangsamt letzten Endes den technologischen Wandel und mindert den Wohlstand. Kluge Wirtschaftspolitik hingegen investiert vielmehr in die Geburtsstationen, sorgt für Kreativität und für die Weiterentwicklung der industriellen Struktur.
In den letzten Jahren hat sich die Cluster-Förderung als probates Mittel erwiesen, den technologischen Wandel mikroökonomisch zu beschleunigen. Das Blühen des Wirtschaftsstandortes Bayern ist nicht zuletzt auch auf eine intelligente Cluster-Politik zurückzuführen.
Wie funktionieren Cluster? (more…)
München, den 23. Oktober 1992
In den 80er Jahre war Professor Dr. Gertrud Höhler eine gefeierte Autorin zu gesellschaftlichen Themen. Als Alfred Herrhausen sie dann als Kommunikationsberaterin zur Deutschen Bank holte, eröffnete sich eine Option.
Hero Kind, der Geschäftsführer des ECON Verlages, ermunterte sie, nun auch zu Wirtschaftsthemen zu schreiben. Anfänglich zögerte Gertrud Höhler, sich auf das neue Terrain zu bewegen. Aber dann legten wir los. Ich wurde ihr neuer Lektor.
Die Option wurde zum Riesenerfolg. Vorher und wohl auch nachher hat keine Frau in Deutschland so tiefgründig und analysestark über die Beziehungsmechanismen im Management geschrieben wie sie. Und niemand, so möchte man anfügen, hat so viele Bücher zum Thema verkauft wie sie.
Autor und Lektor gelang es (more…)
Wer die Filiale der Werbeagentur in New York besucht, der kriegt eine Visitenkarte. Schön rot, auf der Rückseite mit der Unterschrift des Gründers: Ogilvy.
Das nenne ich Traditionspflege. Der Mann mit der Unterschrift hat sein Unternehmen vor Jahrzehnten schon verkauft und er selbst ist seit über zehn Jahren tot.
Aber trotzdem prangt er noch heute auf der Visitenkarte. Er wird gelesen, er geht jeden Tag durch Dutzende Hände, er wird bestaunt, bewundert, er wird verehrt. David Ogilvy.
Der Mann bleibt im Gedächtnis. Er ist nicht (more…)
Der mittelprächtige Tante-Emma-Laden macht zu, Aldi und Lidl und die (more…)
Eine Flasche Wein gefällig? Einen roten Chateau Cap St. Martin Cotes de Blaye Cuvée Prestige 2001?
Oder einen Zinfandel 2007, einen starken kalifornischen Rotwein?
Einen Barolo Pra di Po 2000? Alles wunderbar, das ist doch fein, da freut sich der Gaumen!
Aber was ist mit einem süffigen Benito Mussolini 2006, mit einem aromareichen Stalin 2007 oder gar mit einem herben Hitler 2008?
Was, um Himmels Willen, soll das? Ein Witz, ein Scherz, ein Alptraum? Nein, nein, hier wird die bittere Wahrheit reportiert! Mussolini, Stalin, alles Rotweine. Alles im Handelsregal.
So entdeckt in Italien. In einem stinknormalen Lebensmittelgeschäft gefunden. Nicht geglaubt, aber eigenhändig gesehen und geknipst. Läuft unter dem dehnbaren Rubrum Vini nostalgici.
Nostalgischer Wein. Wohl (more…)
Management by Robinson: Man versucht zu überleben und (more…)