Was Deutschland jetzt braucht…

Wirtschaft sei zur Hälfte Psychologie, hat Altmeister André Kostolany einmal richtig angemerkt. Wo nicht Zuversicht, Zutrauen und Hoffnung regieren, da macht sich Lähmung breit. In der Krise werden Investitionen aufgeschoben, Käufe zurückgehalten. Jemand hat den hübschen Begriff des Angstsparens erfunden.

Schon Luther wußte: Aus einem verzagten Arsch kommt kein munterer Furz. Die Leute besitzen keinen Zukunftsglauben in bezug auf die aktuelle Wirtschaftslage. Das Krisenmanagement der Regierung Merkel ist stümperhapft.

Wenn man etwas unternimmt, dann geht es in die falsche Richtung. Die Bilanz der Regierung bleibt entsprechend miserabel, Deutschland dümpelt im Mittelfeld Europas, wo es in meiner Jugend immer an der Spitze zu finden war.

Diese Regierung ist in Wirklichkeit eine Nicht-Regierungs-Organisation. Bankenkrise, Griechenland, Euro-Weichei. Die Entwicklung überrollt Merkel, Westerwelle & Schäuble. Die angebotenen Lösungen: Alles Luftnummern. Zeugnis: mangelhaft. Setzen!

Wo bleiben die Fachleute? Deutschland braucht wieder Sachverstand und vor allem hartes Arbeiten. Jemand, der den Leuten die Wahrheit sagt, und sie nicht auf einen Aufschwung vertröstet, der wegen Überregulierung und hoher Abgabenlast so gar nicht kommen kann.

Aus der Krise kommen wir nur mit Sparen an der richtigen Stelle und mit robustem Wirtschaftswachstum. Für das erste fehlt der Mut, für das zweite die Vision. Doch ohne wirtschaftliche Dynamik wird sich Deutschlands Wohlstand nicht halten lassen.

Die Wirtschaftspolitik muß wieder für Vertrauen und Optimismus sorgen. Sie muß das machen, was erste Aufgabe jedes guten Unternehmers ist: Ziele vorgeben, motivieren und den Glauben an die eigene Kraft stärken.

Und vor allem müssen wir runter von dieser enormen Abgabenlast, die Unternehmer nicht investieren lässt und Konsumenten nicht kaufen lässt. Deregulierung und Freisetzen der wirtschaftlichen Dynamik. Nur wenn solche Reformen in Deutschland angepackt werden, kann es wieder aufwärts gehen.