Gefühl statt Produkt

Der Mensch kauft nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Bauch. Der Konsument dürstet nach Emotion, die sein Alltag oft nicht bietet.

In diese Emotionslücke springen Konsumanbieter und Werbung. Überall, wo für austauschbare Produkte wie Autos, Uhren oder Versicherungen geworben wird, läuft diese emotionale Kiste ab.

Zurecht, denn Kaufentscheidungen fallen heute immer emotional, fast nie rational, wie uns manche Betriebswirte weismachen wollen. Ein Kunde kauft keine Versicherung, er kauft Sicherheit.

Insofern wird nicht ein Produkt gekauft, sondern eher ein Gefühl. Ratio mag einen Kauf begründen, der emotional schon längst statt gefunden hat.

Was bedeutet dies für Zeitungen und Zeitschriften? Für die Medienwirtschaft heißt dies: Das Produkt muss hin zu mehr Gefühl, zu Wärme und zur Sinnlichkeit optimiert werden.

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