Deutsch
Freitag, November 6th, 2009Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den (more…)
Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den (more…)
Pilotprodukt des wirtschaftlichen Fortschritts im 20. Jahrhundert war das Automobil. Ermöglichte dieses Vehikel doch, Menschen und Waren von München nach Hamburg in weniger als 10 Stunden zu bewegen. Der Grundstein für Mobilität war gelegt, eine Explosion wirtschaftlichen Wachstums folgte.
Als Leitprodukt unserer Tage gilt nicht mehr das Automobil, sondern die Telekommunikation. Über 10 Stunden München-Hamburg wird da nur milde gelächelt. Der Computer und das Glasfaserkabel schaffen München-New York in einem Wimpernschlag. In Sekundenschnelle erreicht die Wunderkiste Computer jeden Punkt des Erdballs.
Dieser freie und hyperschnelle Fluss von Informationen, Kapital und Know-how führt dazu, dass (more…)

Düsseldorf, den 27. April 1993
Lester Thurow eilt der Ruf voraus, er sei ein Volkswirt, der überaus anschaulich und gründlich zu formulieren vermag. Er durfte den feinen und flüssigen Kommentar in besten Kreisen üben und pflegen. Über 10 Jahre lang schrieb er eine Kolumne für Newsweek und für die New York Times. Diese Elitemedien gelten als harte Schule, dies prägt.
Ich hole Lester Thurow vom Flughafen in Düsseldorf ab. Es kommt ein sympathischer, natürlicher Typ. Ein Professor, dessen Arm und Einfluss weit über das akademische Terrain hinaus reicht, und der trotzdem nicht viel Aufhebens um seine Person macht. Da sitzt in meinem Auto ein (more…)
Seit es das neue Handelsblatt gibt, sieht die (more…)
Wenn man sich die Medienlandschaft in den USA einmal betriebswirtschaftlich anschaut, dann kriegt man schnell Pickel. Man fasst sich an den Kopf, man wundert sich über dieses Tollhaus!
In den Vereinigten Staaten wird zwar leidenschaftlich über Paid Content für Online-Angebote diskutiert, aber den Content für Print-Produkte gibt man für’n Appel und ein Ei an seine treuen Leser.
Eine gute Zeitschrift in den USA kostet heutzutage im Abonnement 10 Dollar, das sind etwas über 6 Euro. Wohlgemerkt, dies ist nicht der Preis für ein einzelnes Heft, sondern der Preis für ein ganzes Jahr. Für 12 Hefte.
So verlangt SmartMoney (vom Wall Street Journal) eigentlich LowMoney, nämlich 10 Dollar für 12 Ausgaben. Das kultige Jugend- und Kulturmagazin Rolling Stone stellt bescheidene 39,96 Dollar für 78 Ausgaben in Rechnung.
Esquire - in dem Heft für den gehobenen Stand hat schon Maestro Hemingway geschrieben - gibt es zum heran nahenden Weihnachtsfeste noch günstiger. Die glanzvolle Kultur- und Lifestyle-Postille kostet lediglich 7,97 Dollar für 12 Ausgaben. Das sind Only läppische 44 Cent vom Euro pro Ausgabe.
Bei diesen Schnäppchen-Preisen reden wir nicht über (more…)
Die FDP analysiert es treffend: Eine zu hohe Steuer wirkt demotivatorisch, anti-investorisch, konjunkturabwürgend und vernichtet Arbeitsplätze. Hoffentlich hat die neue Regierung - trotz der Sozialdemokraten in der Union - die ökonomischen Kausalitäten gut im Blick.
Eine vernünftige Steuerpolitik gilt als das beste Lebenselexier für eine gesunde Wirtschaft. Es mag für manche merkwürdig klingen, ist aber wahr: Je höher die Steuersätze, desto weniger wird der Staat einnehmen.
Weil sich Konsumenten verweigern, Arbeiter schwarz arbeiten, Unternehmer nichts mehr unternehmen und das Geld in die Schweiz abwandert. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Je niedriger die Steuersätze, desto höher das Steueraufkommen.
Denn niedrige Steuern bedeuten mehr (more…)