Berater – der Blick von außen

Auch wenn an dieser Stelle gelegentlich über Wirtschaftsberater gelästert wird, es gibt Consultants, die ihr Geld wirklich wert sind. Frauen und Männer mit Format, Fachwissen und Flexibilität.

Warum sollte man zu manchen Herausforderungen einen Berater hinzuziehen? Nun, bisweilen tut der Blick von außen gut. Zu oft schmort man im eigenen Saft, sieht oft vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr, zu oft haben sich Routinen eingeschlichen. Das Geschäftsmodell neu und sauber zu positionieren – hier kann unabhängige und neutrale Expertise von Nutzen sein.

Die Tools, über die Berater verfügen und die sie sich im Laufe der verschiedenen Projekte angeeignet haben, sind beeindruckend. Detail-Kalkulationen, Benchmarking oder das Aufzeigen von Referenzfällen erweitern Erkenntnis und Lösungsoptionen.

Die Konzepte der Berater scheinen am Ende des Tages standardisiert: Overheads runter, Ausbau der Kundenbeziehung, klarer Fokus, Konzentration auf die Wertschöpfung. Dazu: unrentable Projekte beenden, Investition in den Ausbau segmentierter Produkte.

Aber es sind nicht nur die Lösungskonzepte und Tools aus dem Handbuch des Beraters, die zählen. Die Erfahrung und die Erkenntnis aus ähnlichen Projekten sorgen für den entscheidenden Qualitätsschub.

Und manchmal ist es ja noch simpler: Unternehmen in der Krise fehlt einfach die Manpower, die Kapazität und bisweilen auch der Mut für das Projektmanagement eines Turn-arounds.