Archive for Juli, 2009

Frauenpower

Freitag, Juli 31st, 2009

Frank-Walter Steinmeier und seine Partei wollten es diesmal besonders schlau anstellen. Sein “Kompetenzteam”, sprich Schattenkabinett, besetzt der Kanzlerkandidat überwiegend mit Frauen. Die Botschaft der SPD: Frauen sollten doch einen größeren Einfluss in der Politik bekommen.

Hoppla, FWS, ist dieses Argument wirklich zu Ende gedacht? Wenn (more…)

Clemensstrasse 84/III, München

Donnerstag, Juli 30th, 2009

clemensstr-84.jpgDie Clemensstrasse gefällt als ruhige Schwabinger Seitenstrasse mit kleinen Ladengeschäften und exotischen Restaurants. In Parterre des Hauses Clemensstrasse 84 findet sich der kärgliche Amigo-Getränkemarkt und zugleich ein Café-to-go.

Das hübsche viergeschossige Haus, in feinem laubgrün und weiß gestrichen, hat seinen alten Charme über die Jahrzehnte tapfer erhalten. Und was die wenigsten wissen, dieses Haus Clemensstrasse 84 birgt ein Mysterium der deutschen Literaturgeschichte.

In den Jahren von 1917 bis 1919 hat der Schauspieler und Schriftsteller (more…)

Berater - der Blick von außen

Mittwoch, Juli 29th, 2009

Auch wenn an dieser Stelle gelegentlich über Wirtschaftsberater gelästert wird, es gibt Consultants, die ihr Geld wirklich wert sind. Frauen und Männer mit Format, Fachwissen und Flexibilität.

Warum sollte man zu manchen Herausforderungen einen Berater hinzuziehen? Nun, bisweilen tut der Blick von außen gut. Zu oft (more…)

konfus

Dienstag, Juli 28th, 2009

If you’re not confused, you’re (more…)

Wie lange dauert die Krise noch?

Montag, Juli 27th, 2009

Die Wirtschaftskrise hat unsere Volkswirtschaft voll im Würgegriff. Viele fragen sich, wie lange denn diese Krise noch dauert? Ich vermute folgendes: Die Abwärtsbewegung des Wirtschaftswachstums wird genau (more…)

The Waldorf=Astoria

Sonntag, Juli 26th, 2009

waldorf.jpg

Das Waldorf=Astoria ist kein Hotel, sondern eine Adresse. Eine Adresse für die Bühne von Politik, Showbiz und anderem Hochadel. Dies ist eine Adresse für die feinen Herrschaften, die mal John F. Kennedy oder Dalai Lama, aber auch mal Lucky Luciano heißen konnten. Und auch Marilyn Monroe hat hier Quartier bezogen, als sie Das verflixte siebente Jahr drehte.

Der prächtige Art Deco-Bau aus dem Jahr 1931 mit den über 1.400 Zimmern ist das Wahrzeichen der Hotelerie in New York, ja, vielleicht das berühmteste Hotel der Welt. Das Waldorf=Astoria, das sich traditionell mit dem aparten doppelten Trennstrich schreibt, ist so etwas wie die Puppenstube des großbürgerlichen Manhattans.

Dieses Hotel zieht sich über einen ganzen Straßenblock, so dass man sowohl auf der edlen Park Avenue als auch einen Häuserblock südlicher auf der Lexington Avenue einen Eingang findet. Die edle Eingangshalle über Park Avenue mit den güldnen Kronleuchtern, der weiten Marmortreppe und den edlen Möbel signalisieren dem Gast das vornehm-verkitschte Besondere.

In Parterre an der (more…)

nah dran

Samstag, Juli 25th, 2009

If your pictures aren’t good enough (more…)

The Midas Touch

Freitag, Juli 24th, 2009

Kanzlerin Angela Merkel hat den Midas Touch. Alle Themen, die sie anfasst, werden zu Gold. Oder können ihr nichts anhaben. Merkel auf internationalem Parkett - sie glänzt. Rentenfinanzierung - gut hinbekommen. Bankenkrise? Starkes Krisenmanagement. Krieg in Afghanistan? Kein Thema. Arbeitslosigkeit - wir überbrücken mit Kurzarbeit. The Midas Touch. Ja, den gibt es!

Ihr Gegenspieler wiederum erlebt (more…)

Der Flug zum Mond

Donnerstag, Juli 23rd, 2009

Der vierzigste Jahrestag des Mondfluges bietet Anlass, über Sinn und Zweck einer solchen extraterrestrischen Mission zu grübeln.

Im Grunde genommen sprechen alle rationalen Argumente gegen das NASA-Programm. Der Flug zum Mond ist zu teuer, zu gefährlich, er ist unsinnig, er bringt zu wenig neue wissenschaftliche Erkenntnisse, er verschwendet unsere Ressourcen, materielle wie ideelle. Wäre es nicht vernünftiger gewesen, statt dessen die Erde ein Stück bewohnbarer zu machen und beispielsweise den Hunger aus der Welt zu schaffen?

Alles richtig, alles recht. Aber (more…)

Fotokiste: Tom Peters

Mittwoch, Juli 22nd, 2009

tom-peters.jpgFrankfurt/Main, den 2. Oktober 1992

Von den jüngeren amerikanischen Management-Beratern und Wirtschafts-Autoren ist dieser Mann der Beste. Und wohl auch der coolste.

Ich mag Tom Peters als Autor, als Vortragsredner und auch als Mensch. Denn er ist ein bunter Hund, ein richtig bunter Hund.

Tom wurde mit einem Buch über Nacht berühmt. In Search of Excellence, das erste Management-Buch, das über eine Million Mal verkauft wurde, zu Deutsch, Auf der Suche nach Spitzenleistungen.

Thomas J. Peters, wie er sich damals noch nannte, hatte das Werk mit seinem McKinsey-Kollegen Robert Waterman 1982 geschrieben. Das Thema des Buches: Was haben erfolgreiche Unternehmen eigentlich gemeinsam?

Die Antwort auf diese interessante Frage lautet: Kundennähe, Handeln statt Palavern, Freiräume für Mitarbeiter, Flexibilität im Denken, unternehmerischer Geist und das Vorleben von Werten. All das überrascht nicht, man hat es geahnt und man kann dies auch woanders nachlesen. Aber es schadet auch nicht, diese Erfolgsprinzipien nochmals aufgezeigt zu bekommen.

Im Laufe der Jahre wurde aus Thomas dann Tom und seine (more…)