Braun ist hübsch, außer im Logo!

kolping.jpggefunden in Düsseldorf, im Frühjahr 2009

Schwarzbraun ist die Haselnuss, schwarzbraun muss mein Mädel sein, sangen einst unser Barde Heino und die Jungs vom Golden Gate Quartett.

Was beim Menschen überaus ansehnlich ist, scheint mir bei den Farben eines Markenlogos eher fragwürdig.

Ein Logo aus schwarz und braun. Wie kommt so etwas rüber? Na ja, schwierig bis geht gar nicht.

Braun im Logo ist eine häßliche Farbe, denn dieser Farbton kann doch in der Farbenpalette nicht eben als Sympathieträger gelten!

Und schwarz als Logofarbe? Schwarz ist der Gegenentwurf zu bunt und nach schwarz kommt nichts mehr. Vorher wohl noch der Sensenmann im schwarzen Gewande. Denn schwarz ist die Farbe des Exitus, des Endes, des Finalen.

Wenn jemand umgangssprachlich schwarz sieht, dann ahnt man schon nichts Gutes und ein Schwarzfahrer muss seine gehörige Strafe befürchten.

Hat jemand vor, ein unsympathisches Logo zu entwerfen, dann verwende er am besten schwarz und braun. Das bringt die Emotionalität, die Wärme eines Logos und die Identifikation mit dem Produkt rasch in den Keller.

Ein brauner und ein schwarzer Teint sind hübsch, aber braun im Firmendesign ist problematisch und schwarz ebenso. Schade Kolping! Gute Organisation, schlechtes Logo.

3 Gedanken zu „Braun ist hübsch, außer im Logo!

  1. Thomas Grossmann

    Finden Sie, Herr Stock, braune bzw. schwarze Menschen dann auch hässlich?

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