Hooters

hoo1.jpgKnapp, knapper, hooters. Denn bei Hooters sehen die Kellnerinnen aus wie Cheerleaders. Aber wir sind nicht beim American Football, sondern in einem neuen Düsseldorfer Restaurant.

Das Auge isst immer ein wenig mit. Mit dieser einfachen Botschaft kann die Geschäftsidee der amerikanischen Restaurantkette Hooters umschrieben werden.

Die Burger und Chicken Wings werden von attraktiven Mädchen in enganliegenden T-Shirts und orangen Hot Pants an die Tische gebracht. Jeder Kunde, ich zumindest, wird von den Hooters-Girls geduzt.

Ich bestelle einen Farmer Burger und eine Coca Cola. Und auch wenn bei der Kleidung eine auffallende Kargheit Programm ist, so trifft dies glücklicherweise bei den Speisen nicht zu.

Ich bekomme einen wuchtigen, frisch zubereiteten Burger, der den halben Teller einnimmt. Mit Farmkartoffeln und einer längs geschnittenen Gurke. Nicht übel, das Ganze. Geschmacksnote: 2 minus.

Hooters ist auch eine Sportsbar mit riesigen Flachbildschirmen. Fussball, Bier und Girls - damit ist zugleich das Publikum umschrieben. Der Begriff Hooters geht auf die Eule zurück, auf deren hoo hoo-Rufe, und irgendwie passen die beiden runden OO ja auch zu dem Laden.

Die aufreizende Masche wurde auf andere Branche übertragen. Es konnte mit Hooters auch geflogen werden und man darf sich in etwa vorstellen, wie es in diesen Flugzeugen ausgesehen haben mag.

Alles in allem: Nichts revolutionär Neues unter diesem Himmel. Gute Burger und hübsche Mädels. Nun ja, man hat schon Schlimmeres im Leben gesehen.

McDonald’s plus Spring Break. Zu meinem Stammlokal wird Hooters wohl nicht. Denn ich bin weder ein Fan des einen, noch des anderen.

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