Archiv für den Monat: Februar 2009

eLokal

Lokaler Online-Journalismus. Hier entwickelt sich ein profitables Wachstumsfeld für Verleger. Denn bei diesem Thema fließen Informationsbedürfnis und der Community-Gedanke idealtypisch zusammen.

Warum aber zeigen sich die Verlage so zögerlich oder so uninspiriert darin? Selbst gute regionale Zeitungen Weiterlesen

Krisen-Soli?

In diesen turbulenten Tagen verlangen manche SPD-Politiker nun einen “Krisen-Soli”. Ein Spitzenverdiener, den sieht man immerhin ab 60.000 € brutto im Jahr, sollten eine Sonderabgabe auf die Einkommensteuer zur Bewältigung der Wirtschaftskrise leisten. Und da ist er wieder, der bekannte linke Reflex: Den Reichen nehmen.

Die Instrumente sind stets gleich, die Namen verschieden: Weiterlesen

Wo Verlage – journalistisch – investieren sollten

Die aktuelle Wirtschaftskrise befällt auch Zeitungen und Zeitschriften. Diese Medienkrise wiederum ist aber nicht nur eine monetäre Krise, sondern auch eine Denkkrise. Denn viele Verlage wissen nicht mehr, wo oben und unten ist. Manches Verlagshaus kürzt ziellos, wahllos und wohl auch hilflos seine Kosten.

Dabei müsste eigentlich zweierlei getan werden. Einerseits Kosten senken, andererseits in Qualität investieren. Das muss kein Widerspruch sein, zumindest sollte man beides genau auseinander halten und sehr konturscharf managen.

Hier sollten die Verlage investieren: Weiterlesen

Spucke

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gesehen auf einer Fähre in Hong Kong

Auf einer der Star Ferries vom Hafen in Hong Kong nach Kowloon. Neben den üblichen Hinweisen, wo die Rettungswesten zu finden sind und dass man sich vor Taschendieben hüten solle, das bedeutsame Verbot: Weiterlesen

Altpapier

Es gibt unter uns Medienleuten einen netten Jokus. Frage: Wo liegt die Zukunft der Zeitung? Antwort: In der Mülltonne.

Oder wie manche auch gerne lästern: Gestern eine stolze Zeitung und heute den faulen Fisch drin eingewickelt.

Das Schicksal schlägt gnadenlos zu. Alle Zeitungen und Zeitschriften, die sich im Handel nicht verkaufen, werden remittiert. Das ist eigentlich ein euphemischer Ausdruck. Denn sie werden nicht “zurückgeschickt” an die Verlage.

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