Gib mir ein “a”!

a2.jpgIst Ihnen schon einmal aufgefallen, dass viele bekannte Marken und die meisten erfolgreichen Produkte von dem Vokal “a” dominiert werden? Amazon, Audi, Ikea, Adidas, Zara. Die Liste ließe sich beliebig lange fortsetzen, die geheimnisvolle Aura des “a” wirkt.

Denn ein “a” klingt  hell und warm. Das “a” weckt positive Assoziationen und Emotionen. Ein “a” ist stimmlich rund und lädt ein. Das “a” steht am Anfang unseres modernen lateinischen Alphabets, ein alpha steht an erster Stelle des griechischen Schriftsystems.

Ein “a” ist auch deshalb Spitze, weil es die weiche Seite unserer Seele intoniert und das weibliche Element unserer Kultur darstellt. Viele Mädchennamen enden mit “a”, die Männer bleiben hinten oft vokallos. Michaela als klassischer Frauenname steht einem maskulinen Michael gegenüber, Daniela klingt abgerundeter als Daniel.

canada.jpgBeim wirtschaftlichen Duell von Marktführer und Marktzweiten hat das “a” meist die Nase vorn. Aldi ist bekannter als Lidl. McDonald’s größer als Burger King, Coca erfolgreicher als Pepsi. Deutschlands größter Versicherer? Natürlich Allianz.

Zuviel des “a”-Kultes? Schon wieder Maluba? Oder ist dies alles Humbug? Vielleicht nur  bloßer Zufall? Oder was?

Was sind die ersten Wörter eines Kleinkindes? Was kommt einem neuen Erdenbürger am einfachsten über die Lippen? Mama. Und Papa. Aha!

siehe auch: “L” – Muttis Liebling
siehe Maluba auch: McDonald’s oder Burger King?
siehe auch: Das perfekte Logo – Google