US-Zeitungen: kleiner, aber feiner
Freitag, Oktober 31st, 2008Aus den USA erreichen uns interessante Medien-Neuigkeiten (die erfahrungsgemäß mit zwei-, dreijähriger Verspätung auch bei uns durchschlagen): Das Audit Bureau of Circulations vermeldet für das letzte Halbjahr ein deutliches Schrumpfen der Verkaufsauflage der meisten großen amerikanischen Tageszeitungen. Der Miami Herald, der Houston Chronicle oder der Boston Globe, bei der Tagesauflage verlieren sie alle im zweistelligen Prozentbereich.
Das Erstaunliche dabei: Dieser Rückgang ist nicht nur eine rezessive Marktbewegung, er ist von den Verlagshäusern vielmehr (more…)


Mit Genuß und reichlich Erkenntnisgewinn habe ich ihn stets gelesen. Die Reportagen des Afrika-Kenners Erich Wiedemann im SPIEGEL besaßen eine Klasse für sich. Er war so etwas wie das journalistische Frontschwein und die reportierende Wühlmaus des Nachrichtenmagazins. Denn er hielt’s mit der alten, pragmatischen Journalistenregel: Hinfahren, hinschauen, aufschreiben.
Der gemobbte Kurt Beck hat abgerechnet. Mit seiner SPD, den sogenannten Parteifreunden und den Medien. Wo? In einem Buch.