English is Globish!

Die Sprache der Zukunft? Ich habe den Eindruck, es sind drei: 1. Englisch. 2. Englisch. 3. Englisch. No doubt, das Englische ist die neue globale Sprache. Für englische Muttersprachler sowieso, für Nicht-Muttersprachler auch, als eine Art inoffizielle Zweitsprache dieses Globus. Aus English wird Globish, eine Art englische Weltsprache, kein Queens-English sicherlich, aber alle können sich auf ihre Art und Weise verständlich machen.

Wenn sich ein Spanier und ein Deutscher in Frankreich treffen, reden sie Englisch. Wenn ein Holländer in Mexiko Urlaub macht, spricht er Englisch. Die Allermeisten kriegen die Grundlagen des Englischen mit ins Leben, gerade die Jugend spricht und versteht Englisch. Ein Trend, der sich verstärken wird.

Die Vorteile von Englisch liegen auf der Hand: Die Sprache ist leicht zu erlernen und hat den Vorsprung, dass bereits 3,5 Milliarden Menschen Englisch sprechen und verstehen. Auch ist das Lern-Angebot erstklassig. Ohne Englisch ist in Deutschland kein Abitur zu machen, Sprachenschulen und Lehrinstitute findet man an jeder Ecke.

Und was macht die Konkurrenz? Chinesisch? Wuchtig, aber nur mit regionaler Bedeutung. Darüber hinaus schwierig zu erlernen. Russisch? Vielleicht zu früh! Französisch? Wahrscheinlich zu spät! Spanisch? Im Aufwind, etabliert sich wohl als zweitwichtigste Weltsprache.

Was ist mit der deutschen Sprache? Seit dem Mauerfall hat sich ihr Einfluss stetig erweitert. Heute nimmt das Deutsche als Regionalsprache eine Scharnierrolle zwischen Europas Westen und Osten ein. Mit Wachstumsperspektive, wenn unsere Kulturpolitiker ein wenig helle sind.