A pain in the ass

ass1.jpgWenn man seiner Firma oder seinem Produkt einen Namen geben will, so bleibt Vorsicht angesagt. Wenn man ein Automobil beispielsweise Pajero nennt, dann klingt dies hierzulande recht nett. Im Spanischen würde ich jedoch das Wort nicht benutzen, solange eine Dame anwesend ist.

In der W&V stolpere ich über ASS1, was eigentlich AS&S heißt, sich im Logo aber flott als ASS liest. ASS ist eine Tochterfirma der ARD, die die crossmediale Vermarktung von Fernsehen und Radio übernimmt. Ausgeschrieben heißt diese Werbefirma ARD-Werbung Sales & Services. Was aber natürlich lange nicht so flott klingt wie ASS.

Doch wer über eine leicht ferkelige Phantasie oder über Grundkenntnisse des amerikanischen Englisch verfügt, am besten gleich über beides, dem kann da rasch anderes in den Sinn kommen. Ass sagen rüde die Amerikaner und Arse sagen nicht weniger vornehm die Engländer. Und beide meinen damit dasselbe, nämlich das meist runde Körperstück, das beim Menschen unterhalb des Rückens zu finden ist.

Stellen Sie sich einmal vor: Der amerikanische Fernsehsender NBC nennt seine Werbetochter ARSCH1. Selbst wenn dies Associated Radio & Sound Channel House meinen würde. Ein Autsch wäre es allemal.