Playboy über den Wolken

playboy.jpgKürzlich ein Flug mit Air Berlin. Beim Einstieg wurde als Bordlektüre auch angeboten – neben Süddeutsche Zeitung und Die Welt – eine bunte Fotozeitschrift, die seit 55 Jahren auf den hübschen Namen Playboy hört. Das Magazin lag neben all den anderen Zeitungen und Zeitschriften auf einer hüfthohen Ablage, wenn man direkt ins Flugzeug einstieg.

Das könnte vielleicht ein bißchen heikel werden. Denn es sind nicht nur Kinder an Bord, vielleicht mag ja auch dem einen oder anderen Erwachsenen beim Anblick einer spärlich bekleideten Dame der Schreck in die Glieder fahren.

Also müssen die nackten Tatsachen versteckt oder zumindest verdeckt werden. Aber wie?

Die Kollegen vom Burda Verlag, der den deutschen Playboy seit geraumer Zeit herausgibt, hatten eine pfiffige Idee. Um den nackten Playboy herum wurde für die Airline-Ausgabe ein zusätzlicher, neutraler Schutzumschlag gebunden: Mit einem Foto, aus einem Flugzeug aufgenommen, über den Wolken, aus denen zwei runde, spitze Berge ragen.