Stanford: Sechs Internet-Trends

Die Stanford University in Palo Alto ist die Wiege zahlreicher High Tech Unternehmen. Google, Yahoo oder SUN wurden auf dem Campus oder von Studenten der kalifornischen Eliteuniversität gegründet. Kürzlich fand dort, im Herzen des Silicon Valley, die Digital Media Conference statt und Holly Brady, die Direktorin des Stanford Publishing Course schickt einen Überblick in sechs Trends:

1. Die Strahlkraft der traditionellen Medienmarken verblasst. An deren Stelle tritt die Weisheit der Vielen.

2. YouTube ist erst der Anfang. Die Visualisierung, die Macht des Bildes, ergänzt das Wort oder tritt an dessen Stelle.

3. Der User wird zum Souverän über Inhalte. Während die traditionellen Medien Inhalte kontrollieren wollen, geben die neuen Medien User Tools an die Hand, damit diese Inhalte selbst schaffen.

4. Digital und Wireless verbrüdern sich. Fortan gilt: alle Medien, überall, jederzeit.

5. Qualität und Exklusivität werden wichtiger. Das fünfte Posting zu irgend einem Thema im Web besitzt null Wert.

6. Twitter entwickelt sich zum Micro-Blog für mobile Geräte. Das Netzwerk der Gefühligen: Wo bin ich, was mache ich, wie geht es mir?

Sechs Trends, die sicherlich nicht aufregend in der Analyse sind, die aber eine kompakte und übersichtliche Standortbeschreibung des digitalen Business geben.

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