Survival of the fittest

Gerne wird der Vater der Evolutionstheorie ja missverstanden. The fittest bedeutet nach Charles Darwin, der den Begriff 1869 bekannt machte, beileibe nicht den Stärksten und Kräftigsten, der da überleben soll. Nach dieser Auslegung müßten ja noch die Dinosaurier unter uns sein. Darwin meint mit survival of the fittest nicht Verdrängung durch Gewalt oder militante Durchsetzung.

Das Theorem des survival of the fittest wird falsch ausgelegt, wenn man es im Sinne als das Recht des Stärkeren interpretiert, was Darwin und Herbert Spencer, auf den der Begriff eigentlich zurück geht, gar nicht gemeint haben.

Vielmehr war mit fittest gemeint, dass der jenige überlebt, dem es gelingt, sich bestmöglich an die Lebensgegebenheiten und die Umwelteinflüsse anzupassen. Bei Tieren sind dies beispielsweise Bodenverhältnisse, Nahrungssuche, Jagdinstinkte oder Feindesvorsicht.

Sicher gilt eine solche Sichtweise auch für Beruf und Wirtschaft. Auch hier: Nicht der Stärkere gewinnt, sondern der Klügere, der Schnellere, der Wendige. Das Unternehmen, dem es gelingt, sich bestmöglich an die Gegebenheiten - hier die Marktgegebenheiten - anzupassen, wird überleben.

Und die Gegebenheiten für ein survival einer Firma heißen dann: effizienter Vertrieb, kraftvolles Marketing, gesunde Kundenbeziehung oder gelebte Innovationskultur.

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