Über das Schreiben
Freitag, April 18th, 2008Schreiben ist einfach. (more…)
Schreiben ist einfach. (more…)

Havanna, im April 1983
Was man heute nicht mehr so recht weiß, Cuba hat sich erst 1985 dem westlichen Tourismus geöffnet. Bis dahin war nicht viel, eher Richtung Nordkorea, aber mir gelang es, im Frühjahr 1983 auf die Insel zu kommen. (more…)
Hitzig wird in der Medienbranche diskutiert, ob die Verantwortlichkeit für Print und Online in einer Hand liegen solle. Ob beispielsweise der Chefredakteur einer Zeitung zugleich auch der Chefredakteur des Online-Auftrittes dieser Zeitung sein soll.
Meine Haltung zu dieser Kontroverse ist eindeutig: (more…)
Eine treffende neue Anzeigenkampagne für den Porsche Cayman. An welche Klassenkameraden erinnern Sie sich noch: An die Eierköpfe oder die Querköpfe? Kommen die Streber oder die Aufmüpfigen im Leben weiter? Wer wird Cayman-Fahrer und kriegt die besten Mädels, der Angepasste oder der Rebell?
Als Schüler hatte ich das Vergnügen, zwei höchst unterschiedliche Gymnasien zu besuchen. Zunächst eine hessische Schule im Rheingau, die von dem 68er Bazillus des Kultusministers Ludwig von Friedeburg befallen war. Hier wurde viel palavert und wenig gelernt. Anschließend ein Gymnasium (more…)
Wir Männer sind dabei, uns aus dem intelligenten Medienkonsum mehr und mehr zu verabschieden. (more…)
Drei Friseure ringen um Kunden. Ihre Ladengeschäfte liegen in einer Strasse Manhattans direkt nebeneinander, Friseurladen an Friseurladen.
Eines Morgens hat Friseur 1 über seinem Laden ein riesiges Schild angebracht. Der beste Friseur Manhattans. Das lässt seinen Nachbarn, den Friseur 2, nicht ruhen.
Am nächsten Morgen hat Friseur 2 folgenden Werbespruch über seinem Laden: Der beste Friseur von ganz New York. Da will sein Konkurrent, der Friseur 3, nicht nachstehen.
Am nächsten Morgen prangt über dem Laden von Friseur 3 auch ein Werbeslogan. Welcher? (more…)
Ein Unternehmensberater kennt (more…)

Buenos Aires, im Januar 1988
Nach spätestens fünf Minuten stößt man bei einem Bummel durch die Stadt auf einen Zeitgenossen, der allerdings schon seit 1935 tot ist. Sein Foto baumelt wie eine Duftkerze in Taxis, er klebt als Postkarte in der Ecke des Friseurspiegels oder steht wie ein Werbeplakat urplötzlich am Strassenrand.
Und das Grab des Tangosängers auf dem Chacarita-Friedhof ist stets von Bewunderern umlagert und mit aber Dutzenden Plaketten der Ehrerbietung bestückt. Cada dia canta mejor, wohl wahr, mit jedem Tag singt er besser, steht als Losung irgendwo.
Carlos Gardel gilt in Buenos Aires als Gott des Tangos - mindestens. (more…)