1.000 Places

1000places.jpgZum ersten Mal habe ich diesen dicken Schmöker 2003 in einer New Yorker Buchhandlung gesehen. 1.000 Places to see before you die. Zweiteres hatte ich zwar noch nicht vor, aber die 1.000 Orte machten mich neugierig. So habe ich mir das Werk der Journalistin Patricia Schultz zugelegt. In den USA ist 1.000 Places auch eine populäre TV-Serie auf Travel Channel.

Das Buch ist ein schneller Reiseführer um die ganze Welt, mit den Sehenswürdigkeiten, die man in einem Menschenleben so gesehen haben sollte. Von Ayers Rock in Australien über Machu Picchu in Peru bis hin zur Chinesischen Mauer. Auf der New York Times Bestsellerliste war das Werk Nummer 1, in Deutschland wurden über 500.000 Exemplare verkauft. Ein großartiger Erfolg. Chapeau!

Dies ist in der Tat ein nettes, kurzweiliges Werk von knapp 1.000 Seiten. Der verlegerische Erfolg von 1.000 Places lehrt uns dreierlei. Erstens, auch ein Buch auf Englisch kann in Deutschland ein Bestseller werden. Zweitens, eine schöne Verpackung und ein hipper Titel können als Verkaufslokomotive wirken. Und drittens, die Kollegen von 1.000 Places sind so schlau, dass sie den Erfolg periodisieren. Länderausgaben der 1.000 Places gibt es bereits.

1000places31.jpgAber was kommt denn als nächstes? Ab Mitte April wird uns nun das Buch versprochen 1.000 Recipes to try before you die - 1.000 Rezepte, die Sie ausprobieren müssen, bevor Sie abnippeln. Eine tolle Fortschreibung. Über 2.000 Seiten für runde 20 Euro. 1.000 delikate Originalrezepte aus aller Welt. Mit durchgehend vierfarbige Abbildungen. Ein superbes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Genial: Die 1.000 Places-Idee gekoppelt mit dem Boomthema Kochen. Abermals Chapeau. Wir harren der nächsten Themenfelder der 1.000-er Reihe.

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