Archiv für den Monat: März 2008

Entmannt die Sprache!

Vor ein paar Tagen forderte die Gleichstellungsbeauftragte des Südwestrundfunks, Anja Görzel-Bub, eine geschlechtergerechte Sprache. Aus dem maskulinen Zuschauer sollte das neutrale Publikum werden. Zuhörer sollten im SWR tunlichst zu Zuhörerschaft oder Auditorium mutieren. Dieser Appell zum Gutsprachentum darf nicht ungehört bleiben!

Denn wenn ein Mann grinst, dann ist er ein Strahlemann. Wenn aber eine Frau grinst, ist sie noch lange keine Strahlefrau. Das ist ungerecht Weiterlesen

Fly me to the Moon

sinatrasands2.JPGFly me to the Moon. Die beste Version kommt – wie sollte es sonst sein – von Frank Sinatra. Wir befinden uns in Las Vegas. Und wir schreiben das Jahr 1966. At the Sands. Eine überaus vergnügliche Sinatra-Platte. Mit tatkräftiger Unterstützung der Herren Count Basie und Jack Daniels.

Bart Howard hatte Fly me to the Moon 1954 komponiert und getextet. Hundert andere Interpreten haben den Song aufgenommen. Johnny Mathis, Ella Fitzgerald, Mel Tormé, Sarah Vaughan, Tony Bennett. Alles nett bis obernett. Jedoch kommen sie alle an die Version Sinatras nicht heran, weil Weiterlesen

Die Luft der Freiheit weht

stanford.jpegIch war erstaunt, als ich zum ersten Mal sah, dass die Stanford University im kalifornischen Palo Alto ein deutsches Motto in ihrem Siegel führt. Die Luft der Freiheit weht, steht über dem hohen Nadelbaum, der Palo Alto auch den Namen gibt.

Die Luft der Freiheit weht, dies ist ein Ausspruch des Humanisten Ulrich von Hutten, der im 16. Jahrhundert ein Weggefährte des Erasmus von Rotterdam war. Der erste Präsident der Stanford Universität, David Starr Jordan, hat das Motto Ende des 19. Jahrhunderts ausgesucht. Weiterlesen