Stichtag: 1. März
Freitag, Februar 29th, 2008Der 1. März ist die Zeitenwende (more…)
Der 1. März ist die Zeitenwende (more…)
Auf den Schreibtisch flattert der Brief einer Verlagsberatung mit dem Inhalt, die nächsten Monate würden für die Verlage zur härtesten Behauptungsschlacht. Überschrift „Darwin ante portas“. (more…)

Hero Kind mit Gertrud Höhler; Frankfurt, im Oktober 1991
Altverleger Erwin Barth von Wehrenalp mußte seinen Verlag verkaufen, jetzt kam der junge Hero Kind. Und mit ihm zog eine ganz andere Generation in den ECON Verlag ein.
Der promovierte Jurist hat den Verlag von 1982 bis 1994 geleitet, und er schaffte es, ECON zu einem modernen Sachbuchverlag zu verändern. Vor allem hat Hero Kind dabei den Markencharakter von ECON betont und mit brillantem Gespür - von der Vorschau über die Autorenauswahl bis zur Covergestaltung - eine neue Qualität und Ästhetik entwickelt, die damals als state-of-the-art galt.
Kind sah gute Bücher nicht als (more…)
Für ein paar Tage mit einem grippalen Infekt ans Bett gefesselt. Die Krankheit bot das zweifelhafte Vergnügen, sich via nachmittäglicher TV-Sendungen ein Zustandsbild über dieses Land zu verschaffen.
Was schaut man sich denn im Fernsehen so an, wenn die meisten Menschen bei der Arbeit sind? (more…)
Die Stanford University, eine halbe Stunde südlich von San Francisco bei Palo Alto gelegen, ist nicht nur eine der schönsten und besten Universitäten der Welt, sondern zugleich auch eine der teuersten. Das Studium an dieser kalifornischen Elite-Schmiede ist kein billiges Vergnügen. Über den Daumen gepeilt, muss man pro Jahr mit ca. 40.000 Dollar tuition fees, den Studiengebühren, rechnen. Zuzüglich etwa 20.000 Dollar für Unterkunft und Verpflegung. Da kommen während des Studiums schnell mal 200.000 Dollar zusammen.
Für das Geld jedoch erhält man eine erstklassige Gegenleistung. Ein wunderschöner (more…)
Glaubwürdigkeit ist ein hohes Gut. (more…)

Düsseldorf, den 23. Mai 1991
Des öfteren hatte ich das Vergnügen, André Kostolany vom Düsseldorfer ECON Verlag nach Köln zu fahren, wo er immer im Excelsior Hotel Ernst am Dom zu übernachten pflegte.
Kosto, damals schon gut in den Achtzigern, war ein wacher Kopf. Allerdings nur (more…)
Arbeit ist Selbstverwirklichung. Ein ausgefülltes Berufsleben kann eine tiefe Erfüllung bedeuten. „Wenn Du einen Beruf hast, der Dir Spaß macht - dann musst Du keinen Tag arbeiten.“ Im Berufsalltag kann man etwas bewegen, etwas erschaffen oder Kunden zufrieden stellen.
Leider haben die beiden vorherrschende Denkströmungen unserer modernen Gesellschaft (more…)

Im Sommer 1971 spielte Klaus Voormann den Bass bei einem der schönsten Pop-Songs aller Zeiten: Imagine. Da war er zusammen mit John Lennon im Studio.
Eine bemerkenswerte Anmut zeigt der Starnberger See im Februar, wenn am späten Nachmittag die kahle und karge Landschaft von der untergehenden Sonne vergoldet wird. Klaus Voormann nippt sorgsam an seiner Tasse mit grünem Tee und blickt auf den See. Er wird in zwei Monaten 70, im Kopf fühlt er sich aber immer noch wie 25. Der Mann mit den wehenden weißen Haaren hat Pop-Geschichte geschrieben, denn kein Deutscher ist den Beatles so nahe gekommen wie er.
Alles begann in Hamburg, im Oktober 1960. Unweit der Reeperbahn hörte der gebürtige Berliner aus dem Kaiserkeller die Musik einer jungen Band (more…)