Kasperletheater

starholtmich.jpegGestern startete die dritte Staffel des Ekel-Programms „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“ auf RTL. Zehn mehr oder minder Prominente müssen im Dschungel Australiens ein paar Mutproben bestehen, so in der Art Maden im Mund halten oder in ein Becken mit kleinen Krokodilen greifen.

Man kann das mögen oder nicht. Eines allerdings darf man den Machern des Dschungelcamps nicht absprechen. Das Casting dieser Fernsehsendung ist tiefenpsycholgisch höchst durchdacht. Denn alles steht und fällt bei solchen Spiele-Soaps mit der Besetzung der prominenten Kandidaten.

Im Prinzip funktioniert das Ganzes wie eine klassische Kasperlegeschichte. Dem entsprechend ist die Trash-Show besetzt nach den Figuren des Kasperletheaters: mit Kasper, Seppl, Gretel, der Großmutter, dem Polizisten und dem Krokodil.

Achten Sie einmal darauf: Der Sänger Ross ist Kasper, Isabel die Gretel, Björn der Polizist, Bata die Großmutter und DJ Tomekk das Krokodil. Und Seppl sind die beiden Moderatoren. So einfach funktioniert das – wie ein infantiler Kindergeburtstag. Ziemlich doof das Ganze – aber intelligent gemacht.

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