Riestern?

Kürzlich fragt mich eine Mitarbeiterin, was ich von der Riesterrente halte, ob sie eine abschließen solle? Nun ja, sicherlich ist es sinnvoll, die Altersvorsorge auf mehrere Säulen zu stellen. Und für viele kann da Riester oder Rürup attraktiv sein.

Eines gefällt mir jedoch an der Riesterrente nicht: sie schafft zwar Vorsorge, nicht aber Vermögen. Sobald man in der Kiste liegt, hat auch Riester sein Ende. Wer statt dessen in einen guten konservativen Fonds einzahlt oder Wohneigentum erwirbt, der bildet über Generationen Substanz. Riester hingegen bleiben Zuwendungszahlungen, der Mensch am Tropf.

Von Nachhaltigkeit, so oft propagiert, keine Spur. Das passt wunderbar in unseren sozialdemokratisierten Fürsorgestaat, der Mensch als finanziell abhängiger Untertan – und nicht als wirtschaftlich souveräner Bürger.

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